
Brijuni – Hinter der letzten Fähre
Nur wenige Seemeilen vor der Westküste Istriens liegt das Archipel von Brijuni (italienisch: Brioni). Die 14 Inseln bilden heute einen Nationalpark, dessen Geschichte von den Römern über die Habsburger bis zu Tito reicht. Dichte Pinienwälder, mediterrane Gärten, antike Ruinen und eine außergewöhnliche Tierwelt machen Brijuni zu einem der faszinierendsten Landgänge an der Adria.
Die meisten Besucher erreichen die Inseln mit der Fähre von Fažana und verbringen nur einige Stunden im Nationalpark. Abgesehen von einem Hotel gibt es kaum touristische Infrastruktur – Brijuni ist bewusst kein klassischer Ferienort.
Wer mit dem eigenen Boot kommt, kann in der Marina Brijuni festmachen. Die Liegegebühren sind zwar vergleichsweise hoch, beinhalten aber den Eintritt in den Nationalpark. Im gesamten Archipel gilt Ankerverbot – ein weiterer Grund, warum die Inseln trotz ihrer Beliebtheit ihre besondere Ruhe bewahren.





